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Chronik des Aeroclub Perleberg
e.V.
Diese Chronik ist ein Abriss der
Vereinsgeschichte des Aeroclub Perleberg e.V. und befasst sich mit seinen
Höhepunkten und auch mit Ereignissen,
die ihn in seiner Entwicklung positiv und negativ beeinflussten.
Mehr zur Geschichte der Fliegerei
findet Ihr unter Geschichte.
Grundgedanke: Wiederbelebung der
Flugtradition in Perleberg
Geistige Väter des Aeroclub Perleberg
e.V.:
Wolfgang Felder
Lothar Sell
1991 wurde begonnen, die Idee mit Leben
zu füllen. Es war ein steiniger Weg bis zur Gründung. Mannigfaltiger
Schriftwechsel, Anfragen, Anträge, Vorstöße in alle Richtungen kennzeichneten
die Vorarbeiten, um den Aeroclub Perleberg ins Leben zu rufen. Da wurde das
Luftfahrtbundesamt bemüht- leider Fehlanzeige. Das
Bundesverteidigungsministerium reagierte in netter und angemessener Weise und
dankte sogar mit Schreiben vom 31. März 1992 im Namen von Herrn Bundesminister
Dr. Stoltenberg für das Interesse an einer Mitnutzung der WGT-Kaserne in
Perleberg. Mit Querverweis auf das Bundesministerium der wurde die Anfrage von
Wolfgang Felder an das Korps und Territorialkommando Ost weitergeleitet. Von
dort kam erklärende Nachricht, das eine Weiterleitung an die San Brig Ost
erfolgte und die erneute Empfehlung, die Mitnutzungsinteressen gegenüber dem BMF
anzumelden. Das war bereits im März geschehen, verbunden mit einer saftigen
Beschwerde über die Treuhandanstalt, die auf ein Schreiben vom 27.06.1991 nicht
reagiert hatte.
Das Luftfahrtbundesamt und das
Bundesvermögensamt wurden kontaktiert, auch auf kreislicher und kommunaler Ebene
war man aktiv. Alle Hebel wurden ausprobiert, nichts ausgelassen.
Und dann ging es endlich los:
1992: -
14. Mai Gründerversammlung
- Kauf der
Röhnlerche D-0356 und einer Eintrommelwinde aus Schneverdingen
(durch Wolfgang Fedler und
Lothar Sell durch private Mittel)
- Einzug in den jetzigen
Hangar
- Anfrage an
den Deutschen Aeroclub e.V., ob der Aeroclub Perleberg e.V.
Mitglied werden kann
- Antrag an
MSWV auf Genehmigung zum Betrieb des Flugplatzes
-
Aufnahme ins Vereinsregister
- erste
Präsentation des jungen Vereins auf dem Perleberger Strßenfest
1993: -
Registrierung als Mitglied beim
Luftsportbund Brandenburg e.V.
-
unentgeltliche Übereignung des Bocian D-3393 durch den
Luftsportlandesverband
- Erlaubnis
zur Durchführung von Außenstarts und Landung auf dem Flugplatz
Perleberg
- 19. Juni
offizielle Eröffnung des Flugplatzes
- Bruch mit
dem Bocian D-3393, welcher in Polen wieder in Stand gesetzt wurde
- August:
Erwerb des Blanik D-3675
1994: - im
Mai erfolgte die erste offizielle Flugwoche mit vielen Gästen
- im August
fand die zweite Flugwoche statt, diesmal nur für Mitglieder um die
Ausbildung voran zu treiben
-
Bereitstellung eines Ultraleichtflugzeuges Rans S-12 durch drei
Fluglehrer aus den alten Bundesländern
- Beginn
einer ABM "Beräumung und Sanierung einer Teilfläche des
Flugplatzes" mit 20 Mitarbeitern
1995: -
die Halle erhält eine Glasfront
- der
Aeroclub übernimmt einen Bocian D-3337 vom Fliegerclub Riesa e.V.
- der
Aeroclub erhält eine Baracke als Sozialgebäude
-
Fliegerurlaub in Feldkirchen in Österreich
-
Grundüberholung des L-Spates in der Vereinseigenen Werkstatt durch
die Mitglieder
- 3 Wochen
Fliegerlager im August
- Ende der
ABM im November es wurde eine wesentliche Verbesserung des
Umfeldes geschaffen
1996: - die erste Prignitzschau soll in
Zusammenarbeit mit der Stadt auf dem Gelände des Aeroclubs statt
finden
- dem
Aeroclub wurde die Außenstart und Landegenehmigung für 1996 nicht
verlängert, einige Mitlglieder
fliegen im Nachbarclub Pritzwalk als Gäste weiter
- der
Aeroclub beantragt die Zulassung als Segelfluggelände, dies soll
schneller als der angestrebte
Sonderlandeplatz genehmigt werden
- 40.000
Gäste werden auf der Prignitzschau gezählt, 150 Betriebe stellten
sich vor
1997: -
Grundüberholung des Rumpfes des Bergfalken
- der ORB
drehte eine Reportage mit einem Motorsegler für das Abendjournal
- im August
finden die ersten Flugtage auf dem Flugplatz statt, das ganze in
Anlehnung an die Prignitzschau
vom Vorjahr, Star ist eine JU-52 von der Lufthansa welche auch
Rundflüge durchführte (ca. 11.000 Besucher)
- der
Flugplatz erhält endlich die Zulassung als Segelfluggelände
- vom
Fliegerclub Lüsse werden eine KA-8 und eine KA-6 gekauft
1998: - Stationierung eines Motorseglers vom Typ
IS28M2G
- der
Aeroclub stellt dem Aeroclub Stendal seine Werkstatt zur
Grundüberholung der ASK-13 zur Verfügung
- der
Fliegerclub aus Rothenburg führt auf dem Flugplatz ein
Fliegerlager mit Motorseglern durch
- die
Flugtage finden wieder im August unter dem Motto: Die tollkühnen
Männer in ihren fliegenden Kisten, statt
-
Zweiwöchiges Fliegerlager mit den Fliegerkameraden aus Wittmund
- ein
Gewittersturm zerstört die KA-6 des Aeroclubs
1999: - der rasende Reporter vom ORB fliegt mit
Martina Dahl im Bocian und erweist sich nicht unbedingt als
flugtauglich :)
-
Norddeutsche Meisterschaft im Drachenflug findet in Perleberg
statt
- das 16.
Spatzentreffen findet in Perleberg statt, 26 Flugzeuge nehmen Teil
- Das erste
Oldtimertreffen für Luft und Landfahrzeuge findet statt
- eine feste
Tradition das Silvesterflieger aber mit besonderem Datum
31.12.1999
2000: - 3. Opeltreffen in der Prignitz diesmal auf
dem Gelände des Flugplatzes
- zweites
Oldtimertreffen für Luft und Landfahrzeuge
- gemeinsames
Fliegerlager in Perleberg mit den Fliegerkameraden aus Pritzwalk
- der Bau der
Doppeltrommelwinde beginnt
2001: - Stunde der Wahrheit! Die ersten Tests mit
unserer neuen Doppeltrommelwinde
- 4.
Opeltreffen auf dem Gelände des Flugplatzes
- drittes
Oldtimertreffen für Luft und Landfahrzeuge
-
Vereinsausflug zur Flugschau nach Rostock/Laage
-
Vereinsausflug zum Luftwaffenmuseum Gartow
- Bruch des
Blanik D-3675, leider ein wirtschaftlicher Totalschaden
.... wird fortgesetzt
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