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Firefuckers on Tour
(August 2007)
Datum: Samstag
25.08.2007
Uhrzeit: Morgens
07:00 Uhr MEZ
Ort: Flugplatz
Perleberg, Flugzeughangar
Hochnebel verwährt der Sonne die direkte Einstrahlung auf das
Hallenvorfeld aber eine kleine Gruppe von Segelfliegern ist
optimistisch.
Die Firefucker! Firefucker? In der Segelfliegerei hat jedes Team
einen Namen und wir sind die Firefucker. David, Florian und
Karsten. Keine Elite aber die Streckenflieger im Aeroclub
Perleberg e.V. Tendenz steigend.
Samstag wurde uns gutes
Wetter vom Vorhersagedienst versprochen und auch ordentlich Wind,
welcher dafür sorgte das der Nebel als bald verschwand. Um 10.00
Uhr fand unser tägliches Briefing statt. Windenfahrer wurden
eingeteilt und wir teilten die Flugzeuge auf.
David sollte die LS-1,
Florian die Sie-3
und Karsten seinen
Phoebus fliegen. Rückholer, falls wir Aussenlanden mussten,
waren eingeteilt und los ging es.
Geplant hatten wir ca. 200 km, da die Thermik erst später am Tag
einsetzen sollte. Der Wind sollte mit 30km/h aus West ordentliche
Schwierigkeiten bedeuten, wenn er die Aufwinde nicht ganz
zerstören sollte.
Gegen 14:00 Uhr starteten die drei Piloten im Windenstart und im
F-Schlepp. Das Wetter sah alles andere als Streckenwetter aus. Der
Wind blies uns mit ca. 27km/h entgegen und die Wolken waren ca.
800m - 900m hoch. Wir schafften es aber alle oben zu bleiben und
trafen uns mit allen drei Flugzeugen westlich der Stadt Perleberg.
Florian der Pilot mit der größten Streckenflugerfahrung übernahm
die Führung und verließ die Platzrunde mit David und Karsten im
Schlepptau Richtung Karstädt.

Der Wind machte uns
ordentlich zu schaffen und die geringe Wolkenbasis erforderte
ständiges ausschau halten nach dem nächsten Aufwind. Da wir aber
zu dritt unterwegs waren, konnten die Aufgaben gut verteilt werden.
So führte uns unser Weg westlich vorbei am Rudower See, in
Richtung Flugplatz Lüchow-Rehbeck. Der Wind machte uns immer noch
mit ca. 27 km/h aus West das Leben schwer aber umso schneller
würden wir wieder zu Hause sein, dachten wir uns.
Lüchow ließen wir bald
hinter uns und flogen weiter Richtung Westen. Uelzen sollte unsere
Wende sein und dann wollten wir mit vollem Rückenwind den Heimflug
antreten. Doch wie so oft im Leben kam alles anders als geplant.
Nach unserer Wende in Uelzen brach das Wetter zusammen. Die
Wolkenstrassen zerliefen, das Steigen wurde immer schwächer, nur
auf den Wind war immer noch verlass.
Florian hatte inzwischen ernsthafte Probleme und es sah schon nach
der ersten Aussenlandung bei ihm aus. Er hat es dann aber
geschafft sich aus 300 Metern Höhe wieder auszugraben und
Anschluss an David und Karsten zu finden.
Wir kamen schnell voran und sahen Salzwedel unter uns vorbei
ziehen. Arendsee war schon in Sicht aber dahinter sah das Wetter
gar nicht mehr gut aus. Wir tankten noch mal Höhe und flogen in
900 Meter in Richtung Heimat ab. Die Wolken waren zu einer
geschlossenen Wolkendecke geworden und die Luft war einfach nur
tot.
Wir erreichten
Wittenberge in 500 Meter und 10km lagen noch vor uns. Der Platz
war schon in Sicht aber ohne Aufwind unerreichbar. Wir wechselten
wieder auf die Platzfrequenz, wo wir schon mit Spannung erwartet
wurden. Nördlich der Elbe suchten wir uns dann einen schönen Acker
wo wir alle drei Segelflugzeuge sicher Landen konnten.
Nur 10 Minuten Später
tauchte schon der erste Rückholer auf. Wir haben nicht mal eine
halbe Stunde gebraucht um die gesamte Technik abzurüsten. Wir
waren alle froh über diesen super Flug, auch wenn er so kurz vor
dem Platz endete. Es zeigte sich was mit Teamwork alles zu
ereichen ist und das nicht nur in der Luft sondern auch am Boden.
Einen Riesen Dank
noch mal an unsere Vereinskameraden die uns abgeholt haben!

Noch mehr Bilder kannst du dir hier
anschauen:
Bildergalerie
Hier findet Ihr unsere
Streckenflugauswertung zu diesem Flug. Leider konnten die Daten
aus der Sie-3 nicht ausgelesen werden und sind somit verloren
gegangen.

OLC Flugauswertung David
OLC Flugauswertung Karsten
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